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Potenzial statt Praxis: Warum die Industrie ihre Stromflexibilität noch nicht hebt

 

Die Strompreise in Deutschland sind im internationalen Vergleich hoch und volatil, trotzdem prüft nur rund ein Drittel der Industrieunternehmen, die eigene Stromnachfrage flexibler zu gestalten. Das Potenzial ist da: 5 bis 7 Gigawatt verschiebbare Last, von der bis zu 60 Prozent innerhalb von drei Jahren hebbar wäre. Im Netz ist davon bisher kaum etwas zu sehen. 

Im dieser Folge erläutern Susanne Förster und Tobias Berner die Flex Value Curve und wie Potenziale gehoben werden können: bestehende flexible Erzeugung (etwa Notstromaggregate über viele Standorte), freie Netzanschlusskapazitäten für Batteriespeicher und erst zuletzt der Eingriff in die Produktionsprozesse selbst. Das Gespräch zeigt, wie Industrie, Regulatorik und Versorger an einem Strang ziehen sollten, damit Optionen in die Praxis umgesetzt werden.