In Deutschland werden jedes Jahr viele Millionen Tonnen Stahl produziert. Jede Menge Kohle wird dafür zu Koks gemacht, damit in Öfen bei riesigen Temperaturen Eisenerz reduziert werden kann. Bei der Herstellung von Stahl werden erhebliche Mengen klimaschädlicher Treibhausgase ausgestoßen.
Die Stahlindustrie sucht daher nach Wegen, die Herstellung sauberer zu gestalten. Eine Idee: Wasserstoff statt Koks. Was dann ausgestoßen wird, ist nicht CO₂, sondern Wasserdampf. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Kann die grüne Transformation einer ganzen Industrie gelingen?
In dieser Episode von »Klimabericht«, unserem Podcast zur Klimakrise, sprechen wir mit Jörg Römer aus dem SPIEGEL-Wissenschaftsressort über die klimaverträgliche Produktion von Stahl. Wir fragen uns: Wie weit ist die Technik bereits? Und gibt es vielleicht sogar Alternativen zu Stahl?
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