Fünf Jahre Ermittlungen gegen Kurz – ist Österreichs Justiz kaputt?

 

Österreich ist immer wieder geplagt von Justizskandalen und Korruptionsaffären. Da war erst das Ibiza-Video, das 2019 die österreichische Regierung aus ÖVP und FPÖ zu Fall brachte. Dann folgte 2021 die Korruptionsaffäre um die ÖVP. Der Vorwurf: Mit Steuergeldern aus ÖVP-geführten Ministerien seien im Sinne der konservativen Partei geschönte Meinungsumfragen finanziert worden. Sebastian Kurz stand im Zentrum der Ermittlungen und musste als Bundeskanzler zurücktreten.

Alma Zadić (Grüne) war damals Justizministerin. Kurz warf ihr von Anfang an vor, die Ermittlungen seien politisch motiviert – ein Versuch, sein Verhalten zu rechtfertigen, sagt Zadić bei »Inside Austria«.

In dieser Interviewfolge schauen wir mit Zadić gemeinsam auf Ihre Zeit als Justizministerin zurück, sprechen mit ihr darüber, warum die Ermittlungen gegen Sebastian Kurz noch immer andauern. Wir fragen sie, wie sie ihren Vorwurf begründet, die ÖVP habe versucht, die Justiz auszuhungern. Und wir wollen wissen, wie es tatsächlich um die Unabhängigkeit von Österreichs Justiz steht.

Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren Katharina Zingerle und Kim Höbel von SPIEGEL und Antonia Rauth vom österreichischen STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.

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