Drei Tage vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, im Februar 2022, behauptete Präsident Wladimir Putin, die moderne Ukraine sei »vollständig von Russland geschaffen« worden und habe nie eine Tradition echter Staatlichkeit gehabt. Kurzum: Für viele Ukrainer klang es so, als existiere ihre Nation gar nicht.
Nun plant das ukrainische Parlament die Errichtung eines nationalen Pantheons. Dort soll an herausragende Persönlichkeiten der ukrainischen Geschichte erinnert werden. Die Idee kommt nicht überall gut an. Vor allem nicht in Polen.
Host Juan Moreno spricht im Podcast »Acht Milliarden« mit Christian Esch, dem Osteuropa-Reporter des SPIEGEL. Wie setzt Präsident Selenskyj das nationale Gedenken ein, um die traditionelle Spaltung zwischen der West- und Ostukraine zu überwinden? Was genau wirft Polen der Ukraine vor, und warum eskaliert gerade der Streit zwischen den Nachbarn?

Angriffe auf Saudi-Arabien: Droht ein offener Krieg mit Iran?
25:40

USA vor den Midterms: Trumps verzweifelter Wahlkampf
25:56

Spanien vor Neuwahlen: Jetzt kommt die »bestialische« Opposition
38:28