Sigmund Freud war Meister darin, verborgene Konflikte im Alltag aufzuspüren — bei anderen und bei sich selbst. In dieser Folge geht es um Fehlleistungen, etwa Versprecher oder kleine Irrtümer, die nach Freud oft mehr verraten, als uns lieb ist.
Außerdem sprechen wir über den großen Irrtum im Leben von Sigmund Freud. Mit der Machtübernahme der Nazis 1933 in Deutschland wird die Lage für jüdische Wissenschaftler wie ihn auch in Österreich immer gefährlicher. Doch Freud will seine Heimat Wien nicht verlassen. Erst, als es fast schon zu spät ist, beginnt er, seine Flucht zu planen.
Autorinnen: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth
Musik und Produktion: Christoph Neuwirth und Philipp Fackler
Redaktionelle Leitung: Sven Preger und Zsolt Wilhelm
Dank geht außerdem an Stephanie Hoffmann aus der Dokumentationsabteilung des SPIEGEL und Ole Reißmann für die KI-Unterstützung.
Und an unsere Gesprächspartner:innen, darunter:
Georg Markus, Kolumnist beim Kurier und Autor der Biografie »Sigmund Freud. Der Mensch und Arzt. Seine Fälle und sein Leben».
Cecile Loetz und Jakob Müller, ihren Podcast »Rätsel des Unbewussten« findet ihr zum Beispiel hier und überall, wo es Podcasts gibt. Die beiden haben außerdem gerade ein Buch veröffentlicht, es heißt »Jetzt bin ich schon wie meine Eltern«.
Claudia Muchitsch, sie bietet mit ihrem Unternehmen Alpine Foxes Stadtführungen an, unter anderem (aber nicht nur) auf den Spuren von Sigmund Freud.
Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.
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Der Fall Freud (3/5): Triebe
29:51

Der Fall Freud (2/5): Hysterie
42:49

Der Fall Freud (1/5): Kindheit
46:11