Sein Spitzname war Programm auf dem Hamburger Kiez: Klaus Barkowsky hat als »Oberpoussierer« für die Nutella-Bande neue Prostituierte angeworben. »Schau ihm nie in die Augen!«, so lautete die Warnung, denn dann sei jede Frau schockverliebt. Klaus Barkowsky sah nicht nur aus wie eine Mischung aus Don Johnson und Jon Bon Jovi, er war der ultimative Herzensbrecher. 15 Frauen nannte er sein Eigen, die alles für ihn taten. In Spitzenzeiten verdiente er bis zu 10.000 Deutsche Mark – pro Tag! Der Rausch findet für ihn ein jähes Ende: Ein österreichischer Zuhälter schießt ihn in einer Kneipe an. Doch sterben sollte der »Schöne Klaus« erst viel später, nachdem er ausgestiegen war, eine Millionärin heiratete und Künstler wurde. Klaus Barkowsky stürzte sich von einem Hochhaus. Warum? Das erfahrt Ihr in der ersten Episode »Die bösen Jungs vom Kiez«.
In der dreiteiligen Podcast-Serie zeichnen wir das Luden-Leben der drei bekanntesten Kiez-Größen der Reeperbahn nach: Klaus Barkowsky, der »Schöne Klaus«, Thomas Born alias »Karate-Tommy« und Stefan Hentschel, der sich selbst »Göttlicher Zuhälter« nannte.
Jahrzehntelang berichtet SPIEGEL TV schon über den Hamburger Kiez. Für diese Serie haben wir nie veröffentlichte Schätze aus unserem Archiv gehoben.

Im Verhör SPEZIAL: Die bösen Jungs vom Kiez (2) – »Karate-Tommy«
50:49

Mocro-Mafia (3) – Der Folter-Container der Unterwelt
44:14

Mocro-Mafia (2) – Chats, Tote und ein Kronzeuge
57:12