Jeder Mensch hat heute in Deutschland das Recht, sich beim Suizid helfen zu lassen – egal ob schwer krank oder nicht. Das hat das Bundesverfassungsgericht bereits 2020 entschieden.
Doch die Kritik an Deutschlands größter Sterbehilfeorganisation, der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, DGHS, wächst: Ein Angehöriger wirft dem Verein vor, seine Mutter sei leichtfertig in den Tod geschickt worden: »Ich fühlte mich als Angehöriger von der DGHS alleingelassen, hinter das Licht geführt.« Der Anwalt der Organisation weist die Vorwürfe zurück. Wegen eines zweiten Falls steht nun aber der Anfangsverdacht auf Totschlag in mittelbarer Täterschaft im Raum.
In dieser Folge von »Firewall« erzählen wir, wie die Vorbereitungen auf einen assistierten Suizid tatsächlich ablaufen. Und warum es in Deutschland noch immer kein Gesetz gibt, das die Regelungslücken bei der Suizidhilfe schließt.
Hier finden Sie Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Situationen: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/suizid-hilfe-und-selbsthilfe-bei-gedanken-um-tod-auch-anonym-a-919068.html
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Über »Firewall«:
In diesem Podcast erzählen wir jeden Donnerstag von Angriffen auf Systeme. Ob Geheimdienst, Bundesregierung oder Dating-App. Jedes System hat eine Schwachstelle – manche finden sie.
Gemeinsam mit SPIEGEL-Reporterinnen und Reportern sucht Host Sandra Sperber nach Schwachstellen in Systemen und erzählt von denen, die sie ausnutzen.
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