Bill Gates (65) hat Microsoft gegründet und zur herrschenden Softwaremacht der Welt entwickelt. Als er sich 2008 vom Tagesgeschäft zurückzog, hatte er allerdings ein Phänomen unterschätzt, das sich schon damals rasant ausbreitete: die digitalen, sozialen Netzwerke.
Gates' Nachnachfolger Satya Nadella (53) gelang 2016 dann endlich die Schubumkehr: Für 26 Milliarden Dollar kaufte er das Berufsnetzwerk Linkedin.
Seitdem hat sich der Umsatz des Karrierenetzwerks auf gut acht Milliarden Dollar pro Jahr vervierfacht, die Zahl der registrierten Nutzerinnen und Nutzer weltweit ist auf mehr als 740 Millionen gestiegen, in den deutschsprachigen Ländern sind es 16 Millionen, mit schnellerem Wachstum als beim lokalen Rivalen Xing, der auf rund 19 Millionen kommt.
Keine Frage: Linkedin ist zur wichtigsten Digitalplattform der Wirtschaft avanciert.
Was hat Microsoft damit vor? Wie unterscheidet sich das Geschäftsmodell etwa von dem Twitters? Und welchen Einfluss hat der oft harmoniegetränkte Singsang, der bei Linkedin vorherrscht, auf die Geschäftskultur, auf den Umgang miteinander in der Wirtschaft insgesamt?
Darüber diskutiert in diesem Podcast mm-Medienjournalist Philipp Alvares de Souza Soares mit den mm-Chefredakteuren Sven Clausen und Martin Noé.
Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler.

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