JD Vance hält bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine historische Wutrede. Der US-Vizepräsident sieht Europa als Totengräber der Freiheit. Welche Konsequenzen hat dieser kulturkämpferische Angriff?
JD Vance sieht in Europa eine Bedrohung – das hat der US-Vizepräsident während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz ziemlich klargemacht. Diese Bedrohung sei »nicht Russland, nicht China, überhaupt kein ausländischer Akteur«, sondern es sei eine »Bedrohung von innen«.
Die Europäer würden sich hinter »Begriffen aus der sowjetischen Ära wie Missinformation und Desinformation verstecken«. Aber in Wirklichkeit gehe es nur darum, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen, so der Vizepräsident der USA. Vance hat in gut 20 Minuten Europas Wertefundament zerlegt.
In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Francesco Collini, SPIEGEL-Journalist im Auslandsressort, über eine historische Rede, die zeigt, dass die neue US-Regierung Europa vor ungekannte Herausforderungen stellt.

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