Kennt ihr eigentlich schon unseren Reportage-Podcast „So ist Fußball“? Alle zwei Wochen erscheinen dort neue Folgen. Zuletzt erschienen: Diese Folge zur unfairen Regionalliga-Struktur und dem Kampf um Gerechtigkeit.
Es ist die größte Ungerechtigkeit im deutschen Fußball. Noch immer steigen nicht alle Meister der Regionalligen auf. Viele Klubs arbeiten deshalb an alternativen Modellen. Doch wirklich voran geht es wegen der Eigeninteressen einiger weniger nicht. Und nirgendwo wird das Unrecht der aktuellen Regionalligastruktur deutlicher als im Nordosten. Dort steigt nach drei Jahren in dieser Saison der Meister wieder direkt in Liga 3 auf. Klingt schön. Ist aber verdammt gefährlich. Denn die Aussicht auf den Aufstieg ohne Umweg sorgt für ein wirtschaftlich risikoreiches Aufrüsten bei den Klubs.
Lok-Leipzig-Stürmer Djamal Ziane erzählt vom Frust, dreimal als Meister in den Aufstiegsendspielen zu scheitern. Tommy Haeder, Geschäftsführer beim Chemnitzer FC und Sprecher der Initiative „Meister müssen aufsteigen“ berichtet, wie zäh hinter den Kulissen um eine neue Regionalligastruktur gerungen wird. Paul Bachmeyer ist Vorstandsvorsitzender beim SV Babelsberg 03 und erläutert, warum das direkte Aufstiegsrecht viel mehr Fluch als Segen für die Liga und die kleineren Klubs ist. Und Podcaster Gregor Ryl erklärt, warum der Nordosten in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Protestraum des deutschen Fußballs wurde.
Moderation: Louis Richter
Redaktion: Louis Richter und Tim Pommerenke
Audioproduktion und Sounddesign: Lia Wittfeld
Musik: Philipp Fackler

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